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Baubeschreibung

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[Under Construction]

 

 

Massivhaus „Stein auf Stein“

 Bau- und Leistungsbeschreibung für Bauvorhaben ohne Unterkellerung
INDIVIDUELL
MASSIVWERTBESTÄNDIG

Vorbemerkung 
Alle in dieser Bau- und Leistungsbeschreibung aufgeführten Unternehmerleistungen sind im Festpreis enthalten.
Im Preis sind ebenfalls die Kosten für die Architektenleistung, die statischen Berechnungen, der Wärmeschutznachweis und die z. Z. gültige gesetzliche MwSt. enthalten.  
Die Bauausführung erfolgt in konventioneller Bauweise ( Stein auf Stein ) nach den Regeln der Baukunst und den geltenden DIN-Vorschriften. 
Änderungen gegenüber dieser Leistungsbeschreibung, die dem technischen Fortschritt dienen, können vom Unternehmer, mit Zustimmung des Käufers, vorgenommen werden. 
Sämtliche für die Baugenehmigung bzw. Bauanzeige und Ausführung erforderlichen Unterlagen einschließlich der statischen Berechnung werden von unseren Architekten und Statikern erstellt und bei den zuständigen Ämtern eingereicht. 
Nach Erteilung der Baugenehmigung bzw. Abgabe der Bauanzeige wird der Baukörper auf dem Grundstück abgesteckt. 
Die Einmessung des Gebäudes in einem B-Plangebiet muss von einem öffentlich bestellten Vermesser vorgenommen werden. 
Eine eventuell erforderliche Grundstücksvermessung, die Erstellung des amtlichen Lageplanes und die Einmessung des Gebäudes auf dem Grundstück gehen zu Lasten des Bauherren. 
Die Statiker und Architekten sind vorlageberechtigt. Komplette Bauschuttbeseitigung am Ende der Bauphase.

1. Architektenarbeiten
Entwurf der individuellen Hausplanung
Bauantrag / Bauanzeige einreichen
Statik erstellen
Wärmeschutznachweis erbringen

2. Baustelleneinrichtung / Erdarbeiten
Die Baustelle wird eingerichtet, der Baukörper ausgewinkelt und das Schnurgerüst gesetzt.
Die Höhenlage des Hauses wird im Rahmen der Auflagen zwischen dem Bauunternehmer bzw. dem Architekten und dem Bauherrn festgelegt.
Für die Streifenfundamente / Frostschürze wird das Erdreich fachgerecht ausgehoben und seitlich abgelegt sowie grob eingeebnet. Eine 10 cm dicke Kiesschicht wird aufgebracht.
Voraussetzung :Bodenklasse 3-5; Grundwasser mindestens 1m unter Fundament; bis Hanglage 5%; ebenes Gelände; uneingeschränkte Zufahrt für LKW und Kräne bis 40 to; nach DIN 18300 muss die Bodenpressung größer als 200 KN/m² sein. 

3. Fundamente / Sohlplatte
Die Streifenfundamente / Frostschürze werden frostfrei in erforderlicher Betongüteklasse hergestellt.
Die Sohle wird in Stahlbeton in der erforderlichen Stärke gemäß Statik hergestellt. Ein verzinktes Bandeisen wird als Fundamenterder bei der Herstellung der Fundamente eingebaut.
Die Sohlplatte erhält eine vollflächig verklebte Schweißbahn gegen Feuchtigkeit.

4. Wände
Die lichte Rohbauraumhöhe beträgt nach den Planungsunterlagen ca. 2,625 m im EG.
Der Spritzwassersockel ist von der Erdoberkante ca. 30 cm hoch.
Alle Wände werden aus Poroton Marke Wienerberger oder Unipor erstellt.
Ausnahmen nur bei statischen und wärmetechnischen Erfordernissen.
In das Außenmauerwerk wird eine waagerechte Isolierung mit Bitumenpappe eingebracht.
Bauwerke in einschaliger Bauweise werden aus Poroton oder Hochlochziegeln (30 cm stark) errichtet. Der Außenputz wird in zwei Schichten aufgetragen. Die äußere Putzschicht wird nach Wahl des Bauherren strukturiert.
Als Außenfensterbänke werden Natursteinplatten eingebaut. 

5. Geschossdecken
Die Geschossdecken werden gemäß der statischen Berechnung im Erdgeschoss als Stahlbetongroßplattendecken (Filigrandecken) mit bewehrtem Aufbeton ( ges. ca. 16 cm stark ) und im ausgebauten Dachgeschoss als Holzbalkendecke hergestellt. Die Betondecke ist unterseitig glatt und muss nicht geputzt werden. Die Plattenstöße werden gespachtelt.
Bungalows erhalten eine Holzbalkendecke.

6. Zimmererarbeiten
Es wird ein Satteldach entsprechend dem Bebauungsplan mit einer Dachneigung von ca. 45° erstellt. Beim Bungalowstil ca.35°. 
Grundsätzlich wird Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/B, für den Dachstuhl mit Unterschlag verwendet.
Sichtbare Sparren gegen Aufpreis.
Dachüberstände: Giebel ca. 30 cm, Traufen ca. 50 cm.
Die Trauf- und Giebeluntersicht wird mit gehobelten Nut und Federbrettern aus Fichte verkleidet.

7. Dachdeckerarbeiten
Die Dacheindeckung besteht aus Betonpfannen der Fa. Braas oder Nelskamp o. gleichw. , einschließlich der erforderlichen Formsteine.
Zur Aussteifung wird ein Windrispenband aufgenagelt.
Die Unterspannbahn ist eine dampfdiffusionsoffene Folie.
Die Unterkonstruktion wird mit einer Konterlattung und der Lattung für die Dachziegel ausgeführt.
Die Grat- und Firststeine werden mörtelfrei verlegt. Der giebelseitige Abschluss des Daches erfolgt mit Ortgang-Formsteinen 

8. Spenglerarbeiten
Die Dachrinnen und Fallrohre werden in Titanzink ausgeführt.
Die Fallrohre werden bis Oberkante des vorhandenen Terrains geführt.

9. Fenster
Die Fenster werden aus einem hochwertigen Kunststoffprofil ( REHAU oder gleichwertig ) mit Stahlkammern gefertigt.
DIN-geprüfte Kunststofffenster; flächenversetzt; die dazugehörigen Beschläge sind aus Metall und weiß beschichtet.
Fenster, Terrassentüren und Balkontüren werden in Größe und Form nach Projekt mit einem verdeckten Dreh-/Kippbeschlag ausgestattet und eingebaut.
Die Fenster- und Türelemente erhalten eine innenlaufende Lippendichtung.
Die Scheiben bestehen aus einer Isolierverglasung 4/16/4, K-Wert 1,1.
WC- und Badfenster können auf Wunsch, ohne Aufpreis, mit Ornamentverglasung eingebaut werden.
Die Innenfensterbänke werden in geschliffenem Carraramarmor in einer Stärke von ca. 2 cm und einer Tiefe von ca. 
25 cm ausgeführt. Die Außenfensterbänke werden aus Granit hergestellt. ( m² bis 100,- )
Hauseingangstür aus Kunststoff mit Dreifach-Verriegelung, DIN-geprüft mit einer Füllung nach Wahl bei Bemusterung. ( Gesamtwert bis 1.250,-- incl. Montage und Schutzbeschlag) 

10. Außenfassade
Die Außenfassade wird mit einem durchgefärbten, weißen Reibeputz, die Außenecken mit Eckschutzschienen versehen. 

11. Innenputz
Alle Innenwände erhalten einen glatt abgeriebenen Gipsputz. Gefährdete Wandecken werden mit Eckschutzschienen versehen. Im Bad- und Gäste- WC wird ein Kalk-Zementputz verwendet.

12. Estriche
Alle Wohnräume erhalten einen schwimmenden Estrich und eine Wärmedämmung/Trittschalldämmung in einer Gesamtstärke von ca. 8 - 12 cm.

13. Trockenbau
Die Dachschrägen werden mit 18 cm starken Klemmfilzmatten einschließlich Dampfsperre bis in den First wärmegedämmt.
Dachschrägen und Decke im ausgebauten DG werden mit Gipskartonplatten auf einer Lattung verkleidet. 

14. Fliesen
Alle Fliesenarbeiten werden mit Material bis zu 15 /m² ausgeführt.
WC und Bad: Boden gefliest, Wandfliesen im Dünnbettverfahren, deckenhoch, Deckenschrägen werden nicht gefliest.
Küche: Boden gefliest, Fliesensockel; Wandfliesen an Installationswand, ca. 2 m².
HWR und Flur im EG: Boden gefliest mit Sockel.
Sämtliche Eck- und Bodenanschlüsse werden mit dauerelastischen Fugen versehen. 

15. Innentüren
Alle Innentüren werden als Röhrenspanstreifentüren incl. Zarge geliefert und montiert.
Die Oberfläche ist furniert. Es stehen drei Echtholzfurniere zur Auswahl: Buche; Fichte; Eiche hell
Drückergarnituren sind im Materialwert bis 15 enthalten.

16. Treppen
Die Treppe besteht aus Wangen mit Trittstufen und einem Geländer aus Massivholz Kiefer.
Eine Bodeneinschubtreppe zum Spitzboden wird geliefert und montiert. 

17. Elektrische Anlagen
Die kompl. Elektroinstallation einschließl. Zählerschrank wird nach den Bestimmungen der VDE und des EVU ausgeführt. Die Installation beginnt ab Hausanschluss.
Der Zählerschrank wird auf die Wand, mit den erforderlichen Zählerplätzen und mitgelieferten Einbauautomaten, montiert.
Die Potentialausgleichschiene wird mit den vorschriftsmäßigen Erdungen der technischen Einbauten installiert.
Bei Schaltern und Steckdosen wird das Kabel unter Putz und mit einer Unterputzdose verlegt.
Bei Lichtquellen wird das Kabel isoliert aus der Wand/Decke gelegt. 

Anzahl der Schalter, Steckdosen und Lichtquellen ergeben sich aus der folgenden Position:

Ausstattung

Steckdosen

Lichtquellen

Wohnzimmer ohne

<18 m²

8

2

Wohnzimmer mit

>18 m²

10

3

Essraum

>8 m²

4

1

Essraum

8 -12 m²

6

1

Essraum

<12 m²

8

2

Küche

>10 m²

10

2

Küche

<10 m²

12

3

HAR

 

5

1

Eltern / Kinder

>8 m²

5

1

Eltern / Kinder

8 -16 m²

7

1

Eltern / Kinder

<16 m²

9

2

Bad

 

3

3

WC

 

1

1

Flur

 

1

2

Terrasse

 

2

1

Eingang außen

 

0

1

Balkon

 

1

1

2 Antennendosen und 2 Telefondosen

18. Heizung/ Sanitäranlagen
Zum Einbau kommt eine Pumpenwarmwasserheizung. Der Wärmeerzeuger hat die Form eines Brennwert-Speicher-Systems anerkannter deutscher Hersteller wie Brötje oder gleichw. mit zusätzlichem Wasserspeicher mit ca. 120 Litern Inhalt.
Flachheizkörper anerkannter deutscher Hersteller wie z. B. Fix-Schäfer; im Umfang entsprechend der Wärmebedarfsberechnung und mit Thermostatventilen versehen. Temperaturkontrolle über Raumthermostate mit Nachtabsenkung.
Heizungsleitungen werden aus gütegeprüften Rohren in Wohnräumen verdeckt eingebaut.
Die Heizkörper können gegen Aufpreis ganz oder teilweise als Fußbodenheizung zur Ausführung kommen.
Alternativ können jeweils gegen Aufpreis auch eine Ölheizung im Keller oder Solarelemente eingebaut werden
Der Wasseranschluss erfolgt ab Wasserzähler des Versorgers. Es wird ein Schmutzfilter eingebaut.
Abflussrohre: Die Schmutzwassergrundleitungen aus PVC werden als Misch- oder Trennkanalleitungen unter der Bodenplatte, jeweils auf kürzestem Wege, bis zu 1 m aus dem Haus gelegt.
1 Körperformwanne aus emailliertem Stahlblech 170 x 75 cm mit verchromter Einhebel- Mischbatterie und Brausegarnitur
1 Waschbecken, 60 cm breit, Porzellan mit Einhebelmischbatterie, verchromt; (Bad)
1 Waschbecken, 45 cm breit, aus Porzellan mit Einhebelmischbatterie, verchromt; (Gäste WC)
2 Tiefspül-WC mit Vorwandinstallation (Bad, Gäste WC)
1 WM – Anschluß,1 Außenzapfstelle am HWR, 1 Küchenanschluss. 

19. Maler- und Tapezierarbeiten werden in Eigenleistung erstellt
Alle Wände und Decken werden mit einer Raufasertapete tapeziert und weiß gestrichen.
Gipskartonplatten werden gespachtelt und tapeziert.
Dachüberstände werden offenporig lasiert.
Der Sockel wird mit einer wasserfesten Farbe gestrichen oder gegen einen geringen Aufpreis mit einem Buntsteinputz gegen Spritzwasser geschützt.

20. Fußbodenarbeiten werden in Eigenleistung erstellt
Für Wohnräume wird Auslegware im Werte von 12,50 /m² geliefert und ausgelegt.
Die Fußbodenleisten werden, passend zu den Wohnrauminnentüren, aus Holz geliefert und montiert.

21. Rohbau/Fertigkeller
Ein Rohbaukeller ist unverputzt, hat einen Verbundestrich, ist mit 50 cm hohe Fenster und einfachen Innentüren ausgestattet.
Die Kellerwände werden von Außen gegen nicht drückendes Wasser abgedichtet.
Ein Fertigkeller ist zusätzlich mit Gipsputz verputzt, mit schwimmenden Estrich, Heizung,  Innentüren und 1 m hohen Fenstern ausgestattet.

 

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Stand: 20. September 2002
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